Besitz

Der Sohn geht unvermittelt in den Garten.
Ich frage ihn, »Was machst Du?«
Er antwortet: » Ich hole die Katze rein, sie darf nicht mehr draußen sein.«

»Warum? Lass’ sie doch!«

Er schaut mich an, weist nacheinander ruhig auf den Vater, mich, sich selbst und spricht dabei die folgende Worte:
»Du bist sein Sklave,
ich bin Dein Sklave und
die Katze ist mein Sklave.«

Katz_Comp_Lol

Kein Wasser an Silvester

Reisefazit des Sohnes: »Am schönsten waren die Mädchen!«
Dass wir die Reise überhaupt gemacht haben war natürlich eigentlich das Beste und dass wir unseren strammen Reiseplan durchzogen: Flug über Muskat nach Teheran zu Almut und Ingo, 2 Tage Teheran, davon ein Tag Skifahren auf dem Torchal, dann 6stündige Busfahrt nach Isfahan, einen Tag Isfahan mit Reiseführerin, Busfahrt zurück nach Teheran, noch einen Tag dort und wieder zurück nach Doha.
Puh.

Die Eindrücke waren für uns alle riesig. Viele Vorstellungen über Land und Leute wurden korrigiert – besonders über die Menschen, die dort leben – sofern man das in der Kürze der Zeit beurteilen kann. Iran, das sei abgesehen der politischen Verhältnisse und als Fazit gesagt, ist ein tolles Land – dort leben möchte ich allerdings nicht. Allein schon am Kopftuchtragen bin ich recht verzweifelt. Die Iraner sind genauso, wie es in den Reisführern steht, sehr freundlich und hilfsbereit, man schaut überwiegend in neugierige und offene Gesichter, egal ob Mann oder Frau. Unsere kleine reisegruppe, vor allem aber Lorenz, waren sehr beliebte Fotomotive. Man wollte uns unbedingt die Hand schütteln und immer wieder versichern, dass es im Iran keine Terroristen gäbe. Warum wir motivtauglich waren, blieb mir jedoch ein Rätsel. Auch das Argument unserer Reiseführerin in Isfahan »Aber das ist doch, weil wir Euch Europäer so schön finden!«, konnte mich nicht wirklich überzeugen. Weiterlesen